Unsere Stammeshistorie

Wir sind der jüngste Stamm im ganzen Bezirk: Nicht nur unser Leitungsteam ist noch jung, sondern der gesamte Stamm.

Seit 2011 gibt es die Siedlung Johannes Bosco. Eine Siedlung besteht meist nur aus einer Gruppe oder Kohorte. Um zu einem Stamm zu wachsen braucht man allerdings mindestens eine Kinderstufe (Wölflinge oder Jungpfadfinder) und eine Jugendstufe (Pfadfinder oder Rover). Glücklicherweise kann die Siedlung seit der Gründung steigende Mitgliederzahlen verzeichnen, sodass es nicht lange bis zur Ernennung dauerte.

Seit dem 21.01.2017 sind wir nun offiziell ein Stamm. Seit 2019 können wir sogar in jeder Altergruppe eine regelmäßige Truppstunde anbieten.
Ein Stamm hat immer einen gewählten Vorstand, der aus zwei Vorständen und einem Kuraten besteht. Ein Kurat kümmert sich vor allem um gute Kontakte zur Kirche und darum, dass spirituelle Themen genug Raum in den Gruppenstunden oder in Lagern erhalten. Dabei muss ein Kurat kein Geistlicher sein.

In der doch kurzen Stammeshistorie gibt es nun schon einige Traditionen, die im Stamm gelebt werden. Zunächst tragen wir in Truppstunden und auf Fahrten wann immer es geht unsere Kluft oder unser Halstuch. Am Ende jeder Truppstunde verabschieden wir uns alle zusammen mit dem Pfadfindergruß. Seit mehreren Jahren fahren wir am 3. Sonntag im Advent nach Köln und holen dort das Friedenslicht aus Bethlehem ab und bringen es in einem Gottesdienst in die Gemeinde. Viele Fahrten, wie das Sommerlager des Stammes in Heiligenhaus und das Pfadilager „Fett Frostig“ werden bei den Kindern schon fest in die Ferienplanung eingeplant. Über den Stadtjugendring bieten wir jedes Jahr eine Herbst- und Osterferienaktion an, wo wir jedem Kind die Chance haben ein kleines Abenteuer in den Ferien im Wald zu erleben.

Unser Stammespatron

Johannes Bosco oder auch Giovanni Melchiorre Bosco ist der Namenspatron unseres Stammes. Er wurde vor über 200 Jahren in Becchi in Italien geboren und ist 1888 in Turin gestorben.

Warum haben wir Johannes Bosco als Patron ausgewählt?

Johannes Bosco hat sich in seinem ganzen Leben für Jugendliche stark gemacht und vor allem Straßenkindern einen besseren Start ins Leben geschenkt. Er gründete einen Orden, bekannt als Salesianer Don Boscos. Mit seinen Ordensbrüdern gründete er 250 Häuser für benachteiligte Kinder und nahm ab 1846 rund 130.000 Jungen auf und bildete 18.000 Lehrlinge aus.

Johannes Bosco war es immer ein großes Anliegen Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei förderte er jedes Kind bestmöglich. Don Bosco ist ein Vorbild für uns und soll uns in unserer Jugendarbeit als Leitbild dienen.